Justin Rose ist der erste Golf-Olympiasieger seit 1904

Kaymer trotz starker Finalrunde ohne Medaillenchance

Der Brite Justin Rose erspielt sich nach 112-jähriger Abstinenz des Golfsports bei Olympia mit insgesamt 268 Schlägen die Goldmedaille in Rio. Mit konstanten Runden von 67, 69, 65 und 67 Schlägen verwies der US-Open Sieger von 2013 den Schweden Henrik Stenson und Marcus Fraser aus „Down Under“ mit insgesamt 270 bzw. 271 auf die Plätze. Die deutschen Vertreter leben den olympischen Gedanken und sind sichtbar stolz, Teil einer großartigen Mannschaft mit herausragenden Athleten zu sein. Insbesondere Martin Kaymer schwärmte regelrecht vom Großereignis. Im Vergleich zu zahlreichen Sportlern seiner Zunft haben die Spiele einen großen Stellenwert für den gebürtigen Düsseldorfer. Sowohl Kaymer als auch Cejka konnten den Spirit von Olympia mit Leben füllen und Werbung für den Golfsport betreiben. Kaymer, dessen Putter während der ersten Runden leider nicht „heiß“ lief steckte nie auf und beendete das Turnier nach einer hervorragenden 66 in der Schlussrunde auf dem geteilten 15. Platz. Und auch Routinier Cejka war sichtlich stolz ein Teil des Olympiakaders zu sein und kämpfte bis zum finalen Putt am Abschlusstag. Mit einer 69 und insgesamt 281 Schlägen beendete Cejka sein erstes Olympiaerlebnis auf einem akzeptablen geteilten 21. Rang.

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