Teilnehmer des Deka Golf-Cup Regionalfinals Süd spielten um Finaleinzug

Titeljagd mit Meerblick

Eine königlich anmutende Kulisse vor den Toren Neuburgs an der Donau bot die Anlage des Wittelsbacher Golfclub den knapp vierzig Teilnehmern des Deka Regionalfinals Süd. Inmitten der Donauauen -auf leicht welligem Gelände- liegt ein echtes Golfeldorado. Elena Hagn (GC Passau-Raßbach) und Philipp Hofmann (GC Main-Spessart) heißen die Tagessieger der Königswertung des Deka Regionalfinals Süd, die auf dem anspruchsvollen und zugleich wunderschönen Wittelsbacher Golfplatz ihr Spiel mit jeweils 29 Bruttopunkten am besten beherrschten. Bei angenehmen Temperaturen – um die 25 Grad-Marke – präsentierte sich die Golfanlage vor den Toren Neuburgs an der Donau in tadellosem Zustand. „Stets fokussiert“ lautete das Credo der rund vierzig Qualifikanten des Deka Regionalfinals Süd. Auf stark ondulierten Grüns rund um den liebevoll modernisierten und imposanten Gutshof aus dem 16. Jahrhundert mussten die Teilnehmer alles aus ihrem Golfrepertoire abrufen, um ihre Titelchancen zu wahren. In der Nettoklasse A ließen sich Helmut Junker (GC Main-Spessart), Mario Wombacher (Aschaffenburger GC) und Dr. Josef Kick (GC Schwanhof) von teils engen Bahnen, gesäumt von ca. 200 uralten Eichen und Linden, nicht aus der Fassung bringen. Das Trio meisterte die Par-73 Anlage mit 36, 35 und 34 Nettopunkten. Eine Unterspielung der persönlichen Vorgabe und der Tagessieg in der Nettoklasse B gelang Fritz Gerber vom GC Herrenhof, mit hervorragenden 41 Punkten. Den Sprung auf das Podest, nach Stechen, schafften zudem Christian Hupp (GC Würzburg) und Barbara Bösl vom GC Zwickau mit 27 Netto-punkten und verdrängten Jörg Neuberger (GC Beuerberg) auf den vierten Platz.

Auch in der Nettoklasse C konnten die Teilnehmer ihr Handicap verbessern. Dank starker Leistungen auf dem früheren Weidegelände eines Gestütes von König Ludwig III. sind Gabriele Tiefenthaler (40 Nettopunkte; GC Main-Spessart), Sven Ochsenkühn (39 Netto-punkte; GC Habsberg) und Ruppert Langhammer vom Aschaffenburger GC (37 Netto-punkte) nun ebenfalls im Besitz eines Finaltickets. Sie dürfen sich auf ein golferisches Erlebniswochenende in maritimen Ambiente an der Ostsee freuen.

Besonderes Ballgefühl bewiesen Bruttosiegerin Elena Hagn (GC Passau-Raßbach), Thomas Marx (Aschaffenburger GC), Kerstin Buller (Aschaffenburger GC) sowie Brutto-sieger Philipp Hofmann vom GC Main-Spessart und sicherten sich bei den Sonderwertun-gen „Nearest to the Pin“ beziehungsweise „Nearest to the Olympia-Pin“ die Sonderprei-se.

In Sachen Längenmeter überzeugten Veronika de Bochdanovits (GC Würzburg) mit 201 Meter und Sven Ochsenkühn (GC Habsberg) mit 265 Meter vom Tee und konnten somit die Sonderwertung des „Longest Drive“ einfahren.

Mit großen Schritten geht es nun Richtung Finale. Ihren krönenden Abschluss findet die Turnierserie vom 08. bis 11. September im Lübeck-Travemünder Golf-Klub.

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